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Michael Carnovianus aus Freiburg im Breisgau an Johannes Hess in Breslau, [Anfang 1534?]: »Novarum rerum nihil nisi quod Doctor Carolstadius […] scripsit in libros Aristotelis, qui magnam partem continent de verbis coenae Domini […].«1
Literatur:
- Barge, Karlstadt 2, 451.
2. Entstehung und Inhalt
Wie er in einem Brief an Johannes Hess berichtet, hatte Michael Carnovianus wahrscheinlich Ende 1533 Karlstadt getroffen,2 der ihm mitteilte, dass er mehrere Texte bereithalte,3 darunter einen über die Bücher des Aristoteles, die weitgehend Worte des eucharistischen Sakraments enthalten. Diese Schrift ist heute verschollen, und es gibt keine anderen Quellen, die über sie berichten. Es ist daher schwierig, Vermutungen über die Umstände anzustellen, die Karlstadt zu ihrer Abfassung veranlasst haben könnten und über ihren Inhalt, der eventuell die Begriffe der Substanz und der Form behandelt haben könnte.4 Es ist aber nicht auszuschließen, dass Karlstadt sich damals mit der Dialektik und Rhetorik des Aristoteles beschäftigt hatte,5 über die er dann im September 1534 in Basel las.6
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