Nr. 351
Andreas Karlstadt an Martin Bucer
Zürich, 1534, 11. Juni

Einleitung
Bearbeitet von Stefania Salvadori

1. Überlieferung

[a:] BNU Straßburg, AST 155 (Ep. XVI, 2), 93f. Nr. 36.

Ein Autograph.

[b:] ZB Zürich, S 35, 172

Eine Nachschrift aus der Sammlung Johann Jakob Simlers mit Verweis an der ersten Zeile oben auf die Signatur des in Straßburg aufbewahrten Originals – unser a – und Datumsangabe »2 Junii 1534«.

Editionen:

2. Entstehung und Inhalt

Am 11. Juni 1534, einen Tag, nachdem der Zürcher Rat seine Berufung nach Basel genehmigt hatte,1 schrieb Karlstadt einen kurzen Brief an Martin Bucer. Er nimmt jedoch keinen direkten Bezug auf diese Nachricht und überlässt es vielleicht einem nicht näher identifizierbaren Simon2 – mit dem Karlstadt offenbar sprechen konnte und der ihn aufgefordert hatte, den hier edierten Brief vor seiner Abreise nach Straßburg zu schreiben –, sie an Bucer zu übermitteln. Es folgen Grüße an Bucer und seine Frau – auch von Karlstadts Gattin Anna von Mochau – sowie an die Straßburger Theologen Wolfgang Capito, Matthäus Zell und Jakob Bedrot.3


1Vgl. KGK 350.
3Karlstadt hatte sich Anfang 1530 kurz in Straßburg aufgehalten, siehe KGK 322 und KGK 323.

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