1. Überlieferung
Handschrift:
2. Entstehung und Inhalt
Anna von Mochau kaufte für sich, ihre Kinder und deren Erben am 12. November 1543 von dem Küfer Heinrich Zeller1, Bürger zu Basel, einen Zinsbrief über 100 Pfund in Barzahlung (d.h. ohne einen anderen Pfandbrief als Verbindlichkeit) ab, den dieser am 3. März 1539 an Quirinius Wenck und dessen Frau Bryda Rup(p), ebenfalls aus Tannenkirch2, ausgegeben hatte. Die jährliche Rückzahlung – weiterhin durch Wenck und seine Frau – betrug 5 Pfund. Erstaunlicherweise findet weder der Vogt (Vormund) Annas, Jakob Rüdin, noch der der Kinder, Joss Märkel, Erwähnung.3
Mit dem Zinsbrief vom 2. März 1545 verkaufte Anna von Mochau auch diesen Zins an das St.-Peter-Stift.4
KGK 397
Transkription
