Nr. 371
Andreas Karlstadt an Heinrich Bullinger
Basel, 1536, 29. Juli

Einleitung
Bearbeitet von Stefania Salvadori

1. Überlieferung

[a:] StA Zürich, E II 364, fol. 31r–v

Eine Autograph; fol. 31v Siegelspur.

[b:] ZB Zürich, S 41, 42

Eine Nachschrift aus der Sammlung Johann Jakob Simlers.

Editionen:

Literatur:

2. Entstehung und Inhalt

Nach seiner Rückkehr aus Straßburg, wohin er sich mit Grynaeus begeben hatte, um über die Wittenberger Konkordie zu beraten, übersandte Karlstadt Bullinger mit dem hier edierten Schreiben vom 29. Juli 1536 einen – heute verschollenen – Brief Melanchthons. Im Schreiben an Bullinger wird nur kurz auf die geführten Gespräche und die von Karlstadt und Grynaeus eingebrachten Vorschläge zur Herstellung des Friedens eingegangen.1 Da er gerade keine Zeit habe, ausführlicher zu schreiben, weil er nach dem Mittagessen Bericht erstatten müsse, verspricht Karlstadt abschließend, Grynaeus zu ermuntern, Bullinger und seinen Kollegen in Zürich einen angemessenen Bericht zu schicken.


1Vgl. die Einleitung zu KGK 372.

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