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        <title type="main">Acta zu den Verhandlungen zwischen Basler Kirche und Universität</title>
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          <persName>Moritz Laeger</persName>
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        <publisher>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ptr type="link" target="http://www.hab.de"/>)</publisher>
        <date type="created" when="2025"/>
        <distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
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          <p>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ref type="copyright" target="http://diglib.hab.de/?link=012">copyright information</ref>)</p>
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          <author>Andreas Karlstadt</author>
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                        <supplied>Basel</supplied>
                    </placeName>
          <date when="1539-10-08">
                        <supplied>1539, 8. Oktober</supplied>
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      <p>Zeichen aus der Private Use Area entsprechen MUFI 3.0 (http://mufi.info)</p>
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                    <ref type="homepage" target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000216/start.htm">Kritische
            Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt</ref>
                </p>
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          <head level="1">Überlieferung</head>
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              <msIdentifier>
                <repository>StA Basel-Stadt</repository>
                <idno type="signatur">Erziehung X 2 (Autograph; 1 Bl. unfoliert in einer Mappe mit
                  Überschrift <quote>Acta coram Senatum ∥ praesentibus deputatis ∥ universitatis et
                    ∥ dominis Concionatoribus ∥ atque diaconis ∥ 1539 ∥ Mense Octobri ∥ die
                    viii</quote>)</idno>
                <altIdentifier type="siglum">
                  <idno type="signatur">a</idno>
                </altIdentifier>
              </msIdentifier>
              <physDesc>
                <p>.</p>
              </physDesc>
            </msDesc>
          </listBibl>
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          <head level="1">Entstehung und Inhalt</head>
          <p>Nach der Einführung der Reformation hatten <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs>
            Obrigkeit und Kirche im Rahmen der Synoden eng zusammengewirkt.<anchor type="footnote" xml:id="a1" ref="#n1" n="1"/> Wie in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>,
            dienten die Synoden zur Sittenzucht und Behandlung konkreter Probleme in der Verwaltung
            der einzelnen Pfarreien. Seit 1532 wurden sie jedoch allmählich für die Geistlichen zu
            einer Gelegenheit, dem Magistrat ihre Anliegen vorzutragen, damit dieser sich mit ihnen
            befassen sollte.<anchor type="footnote" xml:id="a2" ref="#n2" n="2"/> Im September
            desselben Jahres setzte der Rat einen Kirchenrat als <quote>Vorbereitungs- und
              Vollzugsorgan der Synode</quote>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a3" ref="#n3" n="3"/>
            ein, bestehend aus den vier Häuptern (amtierender und vorheriger Bürgermeister,
            amtierender und vorheriger Oberzunftmeister), den Hauptpfarrern der Stadt, acht
            Ratsherren und vier Vertretern der Gemeinde.<anchor type="footnote" xml:id="a4" ref="#n4" n="4"/> Bereits mit der Einsetzung des Kirchenrates, in dem auch die
            Deputaten, d.h. die für die Angelegenheiten bezüglich der Hochschule zuständigen
            Senatoren, saßen, wurden die Interessen von Stadtrat, Kirche und <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> als teilweise voneinander abhängig und
            damit als Gegenstand ständiger Aushandlungen strukturiert, allerdings vor dem
            Hintergrund einer zunehmenden Aufsichts- und Führungsrolle des Rates. Diese Entwicklung
            zeichnete sich im Verhältnis zur <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kirche vor
            allem seit 1534 ab, als die Laienmitglieder des Kirchenrates dauerhaft den Vorsitz der
            Synoden übernahmen. So waren die Synoden immer deutlicher nicht mehr durch ein
            Zusammenwirken gekennzeichnet, sondern dienten zunehmend der Auseinandersetzung: Die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Geistlichkeit beklagte sich einerseits über die
            mangelnde Förderung der Reformation durch den Stadtrat; dieser unterzog sich
            andererseits ungern den Beschwerden der Geistlichen und beabsichtige eine immer stärkere
            direkte administrative und finanzielle Aufsicht über sie.<anchor type="footnote" xml:id="a5" ref="#n5" n="5"/>
                    </p>
          <p>Die vom Regenzausschuss im Sommer/Herbst 1538 entworfenen sechs Artikel zur Reform der
              <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> (<ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>) wurden sogleich zu einem weiteren Anlass der
            Konfrontation zwischen Stadtrat und Kirche.<anchor type="footnote" xml:id="a6" ref="#n6" n="6"/> Vor allem zwei Artikel erregten den Protest der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger: die Unterordnung der Geistlichen unter die <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> und die Einführung des obligatorischen
            Doktorgrades für alle Lehrer an der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs>, also auch für Theologen.<anchor type="footnote" xml:id="a7" ref="#n7" n="7"/> Die Artikel zielten formal darauf ab, das <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Schulwesen – und insbesondere die <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> – effizienter und attraktiver zu gestalten,
            schlugen aber auch indirekt eine Neuformulierung des Verhältnisses zwischen Predigern
            und dem <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Stadtrat zugunsten des letzteren
              vor.<anchor type="footnote" xml:id="a8" ref="#n8" n="8"/> Wie auch <rs type="person" ref="#capito_wolfgang">Capito</rs> in seinem Brief an den Regenzausschuss vom 14.
            Oktober 1538 anmerkte, ging es um das Wesen der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kirche und darum, wer über ihre Struktur und ihr Wirken entscheiden
            sollte: Mit der Unterstellung der Prediger unter die <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> und damit unter den Stadtrat beanspruchte
            jener genau diese Aufsichtsfunktion für sich.<anchor type="footnote" xml:id="a9" ref="#n9" n="9"/> Trotz der Einwände der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs>
            Prediger und der Vermittlungsversuche durch die <rs type="place" ref="#strasbourg">Straßburger</rs> Theologen wurden alle vom Regenzausschuss entworfenen Reformartikel
            im Wesentlichen in die 1539 erlassenen neuen Statuten der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> aufgenommen.<anchor type="footnote" xml:id="a10" ref="#n10" n="10"/>
                    </p>
          <p>Dass der einzige Theologe im Regenzausschuss <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> war, hatte ihm den Zorn und die Beschimpfungen seiner <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kollegen und insbesondere des <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> eingetragen.<anchor type="footnote" xml:id="a11" ref="#n11" n="11"/> Am 19. September 1539, nach seiner Rückkehr von einer Badekur,
            informierte <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>
            <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullinger</rs> über die Situation: Er habe
            nach dem Erlass der neuen Statuten Anpassungen gefordert,<anchor type="footnote" xml:id="a12" ref="#n12" n="12"/> andernfalls gedroht, sein Amt aufzugeben. Über den
            aktuellen Sachstand sei er allerdings nicht sehr gut informiert, in seiner Abwesenheit
            habe sich <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Grynaeus</rs> darum gekümmert. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> betonte auch, dass ihm wichtiger
            sei, wie man <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> entgegentreten
            könne, der von denen unterstützt werde, die es nicht ertragen könnten, für ihre Fehler
            vom Pfarrer gerügt zu werden; es gehe dabei nicht um eine persönliche
            Auseinandersetzung, sondern um das Überleben der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kirche.<anchor type="footnote" xml:id="a13" ref="#n13" n="13"/> Am
            darauffolgenden 1. Oktober kam es wohl zu einer Konfrontation beider Parteien vor dem
            Bürgermeister <rs type="person" ref="#meyer_adalbert">Adalbert Meyer</rs>. Einem Brief
            von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>, <rs type="person" ref="#bertschi_markus">Bertschi</rs> und <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Grynaeus</rs> ist zu entnehmen, dass die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs>
            Amtsbrüder eine Stellungnahme abgegeben hatten, in der sie sich den von der Obrigkeit
            erlassenen Gesetzen (gemeint sind wohl die neuen Universitätsstatuten) unterwarfen; <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> habe sie aber als Lügner
            angeklagt und vor der Obrigkeit beschimpft.<anchor type="footnote" xml:id="a14" ref="#n14" n="14"/>
                    </p>
          <p>Es ist nicht auszuschließen, dass <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> auch in diesem Fall <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> für die Haltung des gesamten Regenzausschusses verantwortlich machte;
            derzeit liegen keine Quellen vor, die die Stellung der einzelnen am Streit beteiligten
            Protagonisten näher beschreiben könnten.<anchor type="footnote" xml:id="a15" ref="#n15" n="15"/> Höchstwahrscheinlich aber diktierte die Konfrontation vom 1. Oktober den Ton
            des Briefes, den <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> am 4. Oktober an
              <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullinger</rs> richtete und in dem er die
            Verhältnisse weitaus dramatischer schilderte als in seinem vorangegangenen Schreiben vom
            19. September: Jede Hoffnung auf einen Kompromiss scheine verloren, die Diskussion über
            die Universitätsreform sei verworrener denn je, der Ruf nicht nur von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>, sondern auch der von <rs type="person" ref="#bertschi_markus">Bertschi</rs> und <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Grynaeus</rs> in Gefahr, der Grund hierfür sei <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>. Diesen beschreibt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> als Quelle allen Übels; er sei von denen benutzt
            worden, die die Stadtprediger unterdrücken und ihrer Freiheit berauben wollten; die
            Feinde der Reformation, die Wiedertäufer und die Papisten würden auf ihn hören. Auch
            wenn er immer sanft spreche und als Verteidiger des Schulwesens und des Evangeliums
            auftrete, sei <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> – so klagt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> – der Grund dafür, dass <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Theologen und Prediger verleumdet und nun für
            Aufrührer gehalten würden.<anchor type="footnote" xml:id="a16" ref="#n16" n="16"/> Als
            am 25. Oktober <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullingers</rs> Antwort und
            die damit verbundenen unterstützenden Worte eintrafen,<anchor type="footnote" xml:id="a17" ref="#n17" n="17"/> war die Auseinandersetzung zwischen <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> und den anderen <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Amtsbrüdern auf der einen und <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> als Vertreter derjenigen, die die im Sommer beschlossenen Reformen
            durchsetzen wollten, auf der anderen Seite, bereits endgültig entschieden.</p>
          <p>Am 7. Oktober, nach Anhörung beider Seiten vor den beiden Stadträten, den Vertretern
            der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> – vermutlich der Regenz
            – und den Predigern, gab Bürgermeister <rs type="person" ref="#meyer_adalbert">Adalbert
              Meyer</rs> eine offizielle Erklärung ab, in der er alle aufforderte, die erlassenen
            Statuten zu akzeptieren.<anchor type="footnote" xml:id="a18" ref="#n18" n="18"/>
            <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>, <rs type="person" ref="#bertschi_markus">Bertschi</rs>, der <quote>Barfüßer</quote> (vermutlich <rs type="person" ref="#luethard_johannes">Johannes Lüthard</rs>)<anchor type="footnote" xml:id="a19" ref="#n19" n="19"/> und der Diakon zu St. Theodor, <rs type="person" ref="#rotpletz_burkhart">Burkhart Rothpletz</rs>,<anchor type="footnote" xml:id="a20" ref="#n20" n="20"/> wurden daraufhin vom Abhalten der als reguläre akademische Übungen
            vorgesehen Disputationen<anchor type="footnote" xml:id="a21" ref="#n21" n="21"/>
            dispensiert, sollten aber den von anderen abgehaltenen Disputationen möglichst oft als
            Hörer beiwohnen. Der dritte Punkt ordnete ein Ende aller Streitigkeiten und
            Anschuldigungen nicht nur zwischen dem Stadtrat und den Predigern, sondern auch und vor
            allem zwischen letzteren an und versprach ein strenges Eingreifen im Falle des
            Ungehorsams. Der vierte Punkt sah vor, dass bei Meinungsverschiedenheiten (es wurden
            z.B. die Fragen der Bilder<anchor type="footnote" xml:id="a22" ref="#n22" n="22"/> und
            der Doktortitel<anchor type="footnote" xml:id="a23" ref="#n23" n="23"/> angesprochen)
            die theologische Fakultät auf der Grundlage der Heiligen Schrift zu entscheiden habe.
            Als fünfter Punkt wurden die vier Hauptpfarrer eingeladen, sich von nun an im Vorsitz
            über die wöchentlichen Pfarrkolloquien abzuwechseln, wie dies zur Zeit von <rs type="person" ref="#oecolampad">Oekolampad</rs> üblich gewesen sei, damit nicht der
            Eindruck entstehe, dass <quote>einer höher als der andere sey</quote>.<anchor type="footnote" xml:id="a24" ref="#n24" n="24"/> Auf das im sechsten Punkt
            angesprochene Begehren der Prediger betreffend Bannherren und Synode wollte der Stadtrat
            noch nicht antworten.<anchor type="footnote" xml:id="a25" ref="#n25" n="25"/>
                    </p>
          <p>Der hier edierte, von <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>
            verfasste Text ist auf den 8. Oktober datiert und diente aller Wahrscheinlichkeit nach
            als kurzes Protokoll einer Sitzung des akademischen Senates in Anwesenheit der Deputaten
            sowie der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger und Diakone.<anchor type="footnote" xml:id="a26" ref="#n26" n="26"/> Die letzten Worte der – vermutlich am
            Vortag – von Bürgermeister <rs type="person" ref="#meyer_adalbert">Adalbert Meyer</rs>
            gehaltenen Rede sind zu Beginn des Protokolls wiedergegeben. Es folgen sechs Punkte, die
            die am 7. Oktober formulierten Entscheidungen über das Verhältnis zwischen <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Geistlichkeit und <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> zusammenfassen. Der erste Punkt segnet das
            Einverständnis zwischen <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> und
            Stadtpredigern ab – damit wurde möglicherweise deren Eingliederung in die theologische
            Fakultät und ihre Unterwerfung unter die Universitätsstatuten vollzogen. Der zweite
            Punkt erinnert daran, dass der Bürgermeister alle aufgefordert habe,
            Auseinandersetzungen zu vermeiden und einander mit Nächstenliebe zu begegnen; er drohte
            denjenigen, die sich nicht an dieses Gebot hielten, schwere Strafen an. Im
            darauffolgenden Punkt heißt es dann, man solle dogmatische Streitigkeiten friedlich
            beilegen und, wenn dies nicht möglich sei, das Urteil der theologischen Fakultät
            akzeptieren und sich ihr unterwerfen.<anchor type="footnote" xml:id="a27" ref="#n27" n="27"/> Der vierte Punkt bestätigt, dass der Vorsitz bei den Zusammenkünften der vier
            Stadtpfarrer nicht immer von demselben – nämlich von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> –, sondern abwechselnd von allen ausgeübt werden
              solle.<anchor type="footnote" xml:id="a28" ref="#n28" n="28"/> Im fünften Punkt wird
            festgehalten, dass alle an den akademischen Disputationen teilnehmen müssten, mit
            Ausnahme von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>, <rs type="person" ref="#bertschi_markus">Bertschi</rs>, dem <quote>Barfüßer</quote> (vermutlich <rs type="person" ref="#luethard_johannes">Johannes Lüthard</rs>) und <rs type="person" ref="#rotpletz_burkhart">Burkhart Rothpletz</rs>.<anchor type="footnote" xml:id="a29" ref="#n29" n="29"/> Der sechste und letzte Punkt besagt ganz allgemein, dass sich
            alles dem Urteil des Magistrats – mit Zustimmung beider Stadträte – unterwerfen
              muss.<anchor type="footnote" xml:id="a30" ref="#n30" n="30"/> Es ist anzunehmen, dass
            mit diesem offiziellen Akt das Verhältnis zwischen der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> und der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Geistlichkeit in der seit Sommer/Herbst 1538 vom Regenzausschuss
            vorgeschlagenen Form endgültig festgelegt wurde. Dass <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> auch diese Sitzung vom 8. Oktober 1539
            protokollierte, erklärt sich höchstwahrscheinlich daraus, dass er der einzige Theologe
            im Regenzausschuss war und daher formal als Vermittler zwischen dem Stadtrat und den
            anderen <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Theologen und Predigern fungierte.</p>
          <p>Obwohl die neuen Regelungen nicht hart durchgesetzt wurden – <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Grynaeus</rs> lehrte bis zu seinem Tod 1541 ohne jemals einen
            Doktortitel zu erlangen, und auch die Unterordnung der Geistlichen wurde in der Praxis
              entschärft<anchor type="footnote" xml:id="a31" ref="#n31" n="31"/> –, hatten <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> und seine Partei offiziell
            verloren. Die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger und Diakone wurden in
            die theologische Fakultät eingegliedert und damit den Universitätsstatuten und dadurch
            mittelbar dem Stadtrat unterworfen. Im darauffolgenden Jahr verlieh <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> den, seit der Wiedereröffnung der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> 1532, ersten Doktorgrad an <rs type="person" ref="#wissenburg_wolfgang">Wolfgang Wissenburg</rs>.<anchor type="footnote" xml:id="a32" ref="#n32" n="32"/> Die in der Korrespondenz <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius'</rs> gegen <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> vorgebrachten Anschuldigungen und Tiraden
            müssen vor dem Hintergrund des daraus entstandenen Ressentiments des <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Antistes interpretiert werden. Seine Briefe an <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullinger</rs> (29. Oktober und um 9.
              November<anchor type="footnote" xml:id="a33" ref="#n33" n="33"/>) und an die <rs type="place" ref="#strasbourg">Straßburger</rs> Theologen (9. November 1539<anchor type="footnote" xml:id="a34" ref="#n34" n="34"/>) verdeutlichen seine Verzweiflung.
            Der Antistes beschreibt die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kirche und die
            Predigtfreiheit als nahezu zerstört und behauptet, der spöttisch mal als Doktor, mal als
              Bischof<anchor type="footnote" xml:id="a35" ref="#n35" n="35"/> bezeichnete <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> sei von den Feinden des
            Evangeliums zu diesem Zweck benutzt worden und werde nun von ihnen gegen alle Angriffe
            und Anschuldigungen verteidigt. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>
            kritisiert auch <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Predigten,
            die sich in seinen Augen völlig nutzlosen – geographischen oder kosmographischen –
            Themen widmeten.<anchor type="footnote" xml:id="a36" ref="#n36" n="36"/> Aus <rs type="place" ref="#strasbourg">Straßburg</rs> und <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs> erhielt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> in den
            folgenden Monaten zwar unterstützende und ermutigende Worte, konkret unternahmen die
            Theologen beider Städte jedoch nichts, um in seinem Sinne zu intervenieren. Ab Herbst
            1539 wurde der Kirchenrat aufgehoben und die Unterordnung der Geistlichkeit unter die
              <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> und damit unter den
            Stadtrat auch in den Synoden deutlich.<anchor type="footnote" xml:id="a37" ref="#n37" n="37"/> In <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> wurde damit die nach der
            Einführung der Reformation neu zu beantwortende Frage um das Verhältnis zwischen
            weltlicher und kirchlicher Obrigkeit gelöst, indem der Magistrat nun endgültig direkte
            Amtsgewalt über die Kirche ausübte. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> zeigte sich später, in einem Brief vom 15. Februar 1542, tief von jenen
            beunruhigt, die sagten, <quote>Kilchen <gap/> ist uff dem radthus.</quote>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a38" ref="#n38" n="38"/> Wenn man die Sichtweise von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> einnimmt, ist es leicht, <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> als einen der Befürworter – wenn
            nicht sogar als den Hauptbefürworter – der Unterordnung der Geistlichkeit unter den
            Stadtrat zu sehen.<anchor type="footnote" xml:id="a39" ref="#n39" n="39"/> Angesichts
            mangelnder eindeutiger Quellen scheint es jedoch angebracht, die Frage offen zu lassen,
            ob und inwieweit sein Beitrag als Mitglied des Regenzausschusses in den Jahren 1538/39
            entscheidend war. Er sollte auf jeden Fall vor dem Hintergrund eines 1532 eingeleiteten,
            langwierigen und facettenreichen – und im großen Teil noch zu erforschenden – Prozesses
            zur Neuorganisation der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kirche und <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs> interpretiert werden.</p>
        </div>
      </div>
    </body>
    <back>
      <div type="crit_app"/>
      <div type="footnotes">
        <note type="footnote" xml:id="n1" ref="#a1" n="1">Vgl. <rs type="bibl" ref="#burckhardt_basel_1946">, hier v.a. 48–69</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n2" ref="#a2" n="2">Siehe zum Kontext hier <rs type="bibl" ref="#burnett_kilchen_2006">, 51–55</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n3" ref="#a3" n="3">
                    <rs type="bibl" ref="#fueglister_handwerksregiment_1981">, 235</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n4" ref="#a4" n="4">Der Kirchenrat wurde 1539 aufgelöst und
          gleichzeitig die Stellung des Rats gegenüber der Synode erheblich gestärkt, vgl. <rs type="bibl" ref="#fueglister_handwerksregiment_1981">, 235</rs>. Zu den neuen, 1539
          umgesetzten Verhältnissen zwischen Stadtrat und Kirche s.u.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n5" ref="#a5" n="5">Zur heiklen Frage von Kircheneigentum und
          dessen direkter Verwendung durch den Stadtrat auch zur Finanzierung der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs>, siehe <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>. Zu der in Synoden immer wieder angesprochenen Frage
          um Zins- und Rentwesen siehe <ptr type="wdb" target="kgk_384_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n6" ref="#a6" n="6">Zu diesem im Sommer 1538 konstituierten
          Ausschuss von Mitgliedern der Regenz der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität</rs>
          <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> und zu den Reformartikeln siehe die Einleitung zu
            <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n7" ref="#a7" n="7">Vgl. <ptr type="wdb" target="kgk_379_transcript.xml#_379t_119"/>. </note>
        <note type="footnote" xml:id="n8" ref="#a8" n="8">Zu diesen Reformartikeln und deren
          Kontextualisierung siehe die Einleitung zu <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n9" ref="#a9" n="9">Zur finanziellen und rechtlichen
          Abhängigkeit der <rs type="place" ref="#basel_universitaet">Universität Basel</rs> vom
          Stadtrat siehe die Einleitung zu <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>. Zur
          zunehmenden Kontrolle des Stadtrates über die Basler Kirche zwischen 1532 und 1539, als
          der Kirchenrat aufgehoben wurde, siehe <rs type="bibl" ref="#burnett_basel_2016">,
            194f.</rs>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n10" ref="#a10" n="10">Zum Brief <rs type="person" ref="#capito_wolfgang">Capitos</rs> siehe die Einleitung zu <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n11" ref="#a11" n="11">Nur gelegentlich erwähnt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> neben <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> auch <rs type="person" ref="#wissenburg_wolfgang">Wissenburg</rs>, der aber in jener Zeit kein Mitglied der
          theologischen Fakultät war; vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 464
            Nr. 526; 501 Nr. 534; 570 Nr. 618; 586f. Nr. 638</rs>. Zu <rs type="person" ref="#wissenburg_wolfgang">Wissenburg</rs> siehe <ptr type="wdb" target="kgk_362_transcript.xml#n362t_112n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n12" ref="#a12" n="12">Es ist unklar, ob diese Anpassungen mit
          den <term type="term">Gravamina</term> übereinstimmen, die die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Geistlichkeit im Mai vor der Erlassung der neuen Statuten
          eingereicht hatte. Vgl. <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml#n379i_120n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n13" ref="#a13" n="13">
                    <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9,
            220f. Nr. 1310</rs> (= <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 527f. Nr.
            567</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n14" ref="#a14" n="14">Vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 570. Nr. 569</rs>. Es ist nicht ganz klar, ob dieser
          Brief an den alten Bürgermeister – <rs type="person" ref="#meyer_jacob">Jakob Meyer</rs> –
          oder an den neuen – <rs type="person" ref="#meyer_adalbert">Adalbert Meyer</rs> –
          gerichtet war.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n15" ref="#a15" n="15">Vgl. <rs type="bibl" ref="#ochs_geschichte_1786"> 6, 144f.</rs>, wo – leider ohne Angabe der zitierten hsl.
          Quellen – <rs type="person" ref="#amerbach_bonifacius">Amerbachs</rs> Antwort auf die
          Protestation der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger zusammengefasst ist.
          Die Stellungnahmen sowohl <rs type="person" ref="#amerbach_bonifacius">Amerbachs</rs> als
          auch der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger sind in Ochs' Studie
          undatiert, sollten jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach genau auf Anfang Oktober 1539
          platziert werden. Aus den Argumenten beider Parteien wird deutlich, dass der Streitpunkt
          das Kirchenverständnis war. <rs type="person" ref="#amerbach_bonifacius">Amerbach</rs> –
          und mit ihm höchstwahrscheinlich nicht nur der Regenzausschuss, sondern vor allem der
          Stadtrat – war der Ansicht, die Kirche habe nur ein Haupt (Christus), dem sich jeder
          Gläubige unterzuordnen habe; dennoch lehrten sowohl die menschlichen als auch die
          göttlichen Gesetze, dass jeder sich der Obrigkeit unterzuordnen habe. Damit werde indirekt
          die These vertreten, dass der Stadtrat nicht ein Teil sondern Hauptvertreter der Kirche
          Christi in <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> sei. Die <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Geistlichkeit beanspruchte dagegen diese Rolle für sich, hielt Stadtrat und
          Universität für Teile der Kirche und wollte seine Unabhängigkeit und Freiheit von der
          Obrigkeit bewahren. Vgl. hier auch <rs type="bibl" ref="#burckhardt_biedermann_erneuerung_1896">, 458f.</rs>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n16" ref="#a16" n="16">
                    <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9,
            225f. Nr. 1313</rs> (= <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 529f. Nr.
            570</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n17" ref="#a17" n="17">
                    <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9,
            239 Nr. 1321</rs> (= <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 530 Nr.
            571</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n18" ref="#a18" n="18">Die Erklärung ist wiedergegeben in <rs type="bibl" ref="#ochs_geschichte_1786"> 6,146f.</rs>, leider ohne Angabe der Quelle.
          Siehe auch <rs type="bibl" ref="#burckhardt_biedermann_erneuerung_1896">, 476</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n19" ref="#a19" n="19">Zum Franziskanerbruder <rs type="person" ref="#luethard_johannes">Johannes Lüthard</rs> (um 1490–1542), der nach
          der Reformation als Prediger an der Barfüsserkirche und am Spital wirkte, siehe <ptr type="wdb" target="kgk_362_transcript.xml#n362t_108n"/> und <rs type="bibl" ref="#braendly_johannes_1946">, 305–341</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n20" ref="#a20" n="20">Zu ihm siehe <ptr type="wdb" target="kgk_362_transcript.xml#n362t_114n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n21" ref="#a21" n="21">Vgl. den 12. Artikel der neuen
          Universitätsstatuten in <rs type="bibl" ref="#thommen_geschichte_1989">, 329f.</rs>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n22" ref="#a22" n="22">Vgl. <rs type="bibl" ref="#ochs_geschichte_1786"> 6, 147 Anm. 1</rs>: <quote>Es herrschte damals ein Streit
            über die Epitaphien, Wappen und Bilder der Grabstätten: Ob die, unter einem religiösen
            Gesichtspunkt, geduldet werden könnten? <gap/>.</quote>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n23" ref="#a23" n="23">Zur Diskussion über den Doktorgrad
          siehe <ptr type="wdb" target="kgk_364_introduction.xml"/> und <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n24" ref="#a24" n="24">
                    <rs type="bibl" ref="#ochs_geschichte_1786"> 6, 147</rs>. Es war nicht möglich, genauere Informationen
          über diese Zusammenkünfte der <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Hauptpfarrer zu
          erheben. Auf diesen Artikel bezieht sich <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> aber in seinem Brief an die <rs type="place" ref="#strasbourg">Straßburger</rs> Theologen vom 9. November 1539; vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 532 Nr. 573</rs> (nur Regest): <quote>Der Rat geht
            nämlich fälschlicherweise davon aus, <rs type="person" ref="#oecolampad">Oekolampad</rs>
            habe angeordnet, dass sich die vier Pfarrer jeweils zu Fronfasten in der Kirchenleitung
              [<quote>cura pastoralis</quote>] abwechseln sollten, um einer Rückkehr des Papsttums
            vorzubeugen.</quote>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n25" ref="#a25" n="25">Zur Diskussion um die Synode zwischen
            <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Prediger und Stadtrat siehe nochmals <rs type="bibl" ref="#burnett_kilchen_2006"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n26" ref="#a26" n="26">Dies legt die auf dem Manuskript
          angebrachte Überschrift nahe; s.o. die Beschreibung der Handschrift.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n27" ref="#a27" n="27">Der zweite und dritte Punkt des
          Protokolls von <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> entsprechen dem
          dritten bzw. vierten Punkt der Erklärung vom 7. Oktober.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n28" ref="#a28" n="28">Dies entspricht dem fünften Punkt der
          Erklärung vom 7. Oktober.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n29" ref="#a29" n="29">Dies entspricht dem zweiten Punkt der
          Erklärung vom 7. Oktober.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n30" ref="#a30" n="30">Wie der erste Artikel findet auch
          dieser sechste Artikel keine direkte Korrespondenz in der Erklärung vom 7. Oktober, deren
          erster Artikel jedoch beide allgemein umfassen kann. Der letzte Punkt der Erklärung vom 7.
          Oktober – betreffend die Anliegen der Prediger in Bezug auf die Bannherren und die Synode
          – erscheint nicht in dem hier edierten Protokoll, wahrscheinlich nicht nur, weil zu diesem
          Punkt noch keine Antwort gegeben wurde, sondern auch, weil er sich nicht auf die
          Beziehungen zur Universität bezieht.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n31" ref="#a31" n="31">
                    <rs type="bibl" ref="#burckhardt_biedermann_erneuerung_1896">, 476</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n32" ref="#a32" n="32">Zu <rs type="person" ref="#wissenburg_wolfgang">Wissenburg</rs> siehe <ptr type="wdb" target="kgk_362_transcript.xml#n362t_112n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n33" ref="#a33" n="33">
                    <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9,
            243–245 Nr. 1324</rs> = <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 531 Nr.
            572</rs> und <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9, 249f. Nr. 1329</rs> = <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 533 Nr. 574</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n34" ref="#a34" n="34">
                    <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 531–533 Nr. 573</rs> (nur Regest); Original in AM
          Straßburg, 1 AST 43, 339f. Nr. 112.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n35" ref="#a35" n="35">Vgl. z.B. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> an <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullinger</rs>, um 9. November 1539, <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9, 250,23–26 Nr.
            1329</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n36" ref="#a36" n="36">Vgl. hier v.a. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> an <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Bullinger</rs>, 29. Oktober 1539, mit Verweis auf <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Predigten über <rs type="biblical" cRef="Ios_13,0">Jos 13–21</rs> in <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 9, 244,22–27 Nr.
            1324</rs>. Ähnlich auch im Brief an die <rs type="place" ref="#strasbourg">Straßburger</rs> Reformatoren vom 9. November; vgl. AM Straßburg, 1 AST 43, 340 Nr.
          112. Zum in jener Zeit von <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> in
          seinen Thesen vertretenen enzyklopädischen Wissen siehe v.a. <ptr type="wdb" target="kgk_377_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n37" ref="#a37" n="37">Vgl. auch hier nochmals <rs type="bibl" ref="#burnett_kilchen_2006">, 57–61</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n38" ref="#a38" n="38">
                    <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 12,
            39,15f. Nr. 1602</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n39" ref="#a39" n="39">Vgl. auch <rs type="bibl" ref="#burnett_kilchen_2006">, 62–65</rs>.</note>
      </div>
    </back>
  </text>
</TEI>