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        <title type="main">Beglaubigung der Aussage des Diessenhofener Predigers Leonard Bechlin
          durch die Züricher Prediger</title>
        <title type="short">Beglaubigung durch die Züricher Prediger</title>
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          <persName>Stefanie Fraedrich-Nowag</persName>
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          <persName>Jennifer Bunselmeier</persName>
          <persName>Moritz Laeger</persName>
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          <persName>Moritz Laeger</persName>
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      <publicationStmt>
        <publisher>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ptr type="link" target="http://www.hab.de"/>)</publisher>
        <date type="created" when="2025"/>
        <distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
        <availability status="restricted">
          <p>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ref type="copyright" target="http://diglib.hab.de/?link=012">copyright information</ref>)</p>
        </availability>
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        <bibl>
          <author>Andreas Karlstadt</author>
          <placeName>Zürich</placeName>
          <date when="1534-02-26">1534, 26. Februar</date>
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      <p>Zeichen aus der Private Use Area entsprechen MUFI 3.0 (http://mufi.info)</p>
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                    <ref type="homepage" target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000216/start.htm">Kritische
            Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt</ref>
                </p>
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      <div type="introduction">
        <div type="history_of_the_work">
          <head level="1">Überlieferung</head>
          <listBibl type="sigla">
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              <msIdentifier>
                <repository>StA Bern</repository>
                <idno type="signatur">A IV 29, 429–432</idno>
                <altIdentifier type="siglum">
                  <idno type="signatur">a</idno>
                </altIdentifier>
              </msIdentifier>
              <physDesc>
                <p>Eine ältere durchgestrichene Seitennummerierung <quote>215</quote> und
                    <quote>216</quote> auf p. 429 und 431.</p>
              </physDesc>
            </msDesc>
          </listBibl>
          <listBibl type="literature">
            <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 290</rs>
          </listBibl>
        </div>
        <div type="contents">
          <head level="1">Entstehung und Inhalt</head>
          <p>Auf der Tagsatzung in <rs type="place" ref="#baden_aargau">Baden</rs> am 10. Februar
            1534 trug der Messpriester von <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs>
            eine Beschwerde über die konfessionellen Verhältnisse in der Stadt am Rhein vor.<anchor type="footnote" xml:id="a345i_300n" ref="#n345i_300n" n="1"/> Bereits 1524 hatten sich
            zahlreiche Bürger dem neuen Glauben angeschlossen, der anfänglich in <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> wirkende Prediger <rs type="person" ref="#furtmueller_johann_valentin">Johann Valentin Furtmüller</rs> wurde jedoch
            aufgrund seiner <quote>ketzerischen und lutherischen Predigten</quote> der Stadt
              verwiesen.<anchor type="footnote" xml:id="a2" ref="#n2" n="2"/> Nach dem Ersten <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs> Landfrieden wurde 1529 die katholische Messe
            abgeschafft, ein reformierter Pfarrer bestellt und die Kirchengüter eingezogen. Nach der
            Niederlage der Anhänger des neuen Glaubens im Zweiten Kappeler Krieg, stellte man in <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> 1532 unter Berufung auf den zweiten
            Artikel des Zweiten <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs> Landfriedens die Messe
            wieder her, was in der Folge immer wieder zu Aufruhr führte.<anchor type="footnote" xml:id="a3" ref="#n3" n="3"/> Der Landvogt wandte sich daraufhin an die acht
            regierenden Orte<anchor type="footnote" xml:id="a4" ref="#n4" n="4"/>, die auf der
            Tagsatzung vom 8. April 1532 verbindliche Regelungen zur gemischtkonfessionellen
            Religionsausübung in der Stadt trafen,<anchor type="footnote" xml:id="a5" ref="#n5" n="5"/> deren Einhaltung durch <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs> und <rs type="place" ref="#zug">Zug</rs> geprüft wurde.<anchor type="footnote" xml:id="a6" ref="#n6" n="6"/> Die Koexistenz der beiden Konfessionen blieb dennoch schwierig – im
            Laufe des Jahres 1532 scheint der katholische Messpriester dauerhaft aus <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> vertrieben worden zu sein, wie aus
            dem Protokoll der Tagsatzung vom 11. November 1532 hervorgeht. Daraufhin musste sich die
            neugläubige Mehrheit in <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs>
            verpflichten, für die Einhaltung des Landfriedens und den Schutz des neu einzusetzenden
            Messpriesters zu sorgen.<anchor type="footnote" xml:id="a7" ref="#n7" n="7"/> Knapp
            eineinhalb Jahre später warf der Messpriester von <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> dem reformierten Prediger <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Leonard Bechlin</rs>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a345i_301n" ref="#n345i_301n" n="8"/> nun vor, mit antikatholischen Angriffen gegen die Bestimmungen des Zweiten <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs> Landfriedens verstoßen zu haben.<anchor type="footnote" xml:id="a9" ref="#n9" n="9"/> Darüber hinaus beklagte er sich,
            Schmähungen der neugläubigen Bevölkerung ausgesetzt zu sein.<anchor type="footnote" xml:id="a10" ref="#n10" n="10"/>
                    </p>
          <p>Vor diesem Hintergrund forderte er die acht regierenden Orte bei der Tagsatzung am 10.
            Februar auf, für seinen Schutz zu sorgen. Die Abgeordneten beschlossen daraufhin, der
            Stadt <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> ihr Missfallen auszudrücken
            und sie aufzufordern, sich bei der nächsten Tagsatzung zu den Vorwürfen zu
              äußern.<anchor type="footnote" xml:id="a11" ref="#n11" n="11"/> Eine entsprechende
            Aufforderung ist zwar nicht überliefert, aus einem Schreiben der Schultheisse und des
            Rats der Stadt <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> am 20. Februar
            1534 an die <rs type="place" ref="#zuerich">Züricher</rs> Prediger<anchor type="footnote" xml:id="a12" ref="#n12" n="12"/> geht jedoch hervor, dass sie am
            selben Tag durch den Vogt<anchor type="footnote" xml:id="a13" ref="#n13" n="13"/> über
            die Vorwürfe gegen <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> informiert
            wurden. Daraufhin und auf Wunsch <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlins</rs>
            wandten sie sich mit der Bitte an die <rs type="place" ref="#zuerich">Züricher</rs>
            Prediger, ihrem Prädikanten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, da man ihn in <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> als Prediger nicht verlieren wolle.
            Ausgestattet mit diesem Empfehlungsschreiben begab sich <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> daraufhin wohl recht bald nach <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>, um dort Rat und Unterstützung in seiner Sache zu erhalten.
            Hier nahm er vor den <rs type="place" ref="#zuerich">Züricher</rs> Predigern <rs type="person" ref="#bullinger_heinrich">Heinrich Bullinger</rs>, <rs type="person" ref="#engelhardt_heinrich">Heinrich Engelhardt</rs>, <rs type="person" ref="#jud_leo">Leo Jud</rs>, <rs type="person" ref="#dumysius_rudolf">Rudolf Dumysius</rs>, <rs type="person" ref="#pellikan_konrad">Konrad Pellikan</rs>, <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Andreas Karlstadt</rs> und <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a14" ref="#n14" n="14"/> zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung, was diese mit ihrer
            Unterschrift unter dem hier edierten Dokument am 26. Februar 1534 bezeugten.<anchor type="footnote" xml:id="a15" ref="#n15" n="15"/>
                    </p>
          <p>Wie bereits von den <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofenern</rs> in ihrem
            Schreiben angekündigt, bekannte <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs>
            sich zu einigen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe, andere wies er zurück oder versuchte,
            sie zu relativieren. So stritt er vehement ab, das Wort <quote>altgäubig</quote>
            gebraucht zu haben, gab aber zu, diejenigen, die die kirchlichen Bräuche anders
              <quote>als von Christus gelehrt</quote>, also evangelisch, durchführten, als
              <quote>unchristlich und jüdelnd</quote> bezeichnet und der Obrigkeit unter Bezug auf
              <rs type="biblical" cRef="Rm_1,32">Röm 1,32</rs> vorgeworfen zu haben, wenn sie die
            Laster nicht bestrafe, böser zu sein als diejenigen, die die Verfehlungen begingen (Art.
            1). Desgleichen gab er zu, die Anbetung des Sakraments kritisiert, nicht aber das
            Sakrament selbst geschmäht zu haben, gleiches gelte für die Anbetung Marias (Art. 1, 3
            und 7). Auch gegen andere altgläubige kirchliche Handlungen, wie Anniversarien (Art. 2),
            Bilderanbetung und Ölung (Art. 3), Beichte und die Wallfahrt nach Einsiedeln (Art. 4),
            habe er sich gewandt. Zugleich habe er vom rechten Amtsverständnis und von der rechten
            und der <quote>geschmierbten</quote> (falschen) Taufe gepredigt (Art. 5)<anchor type="footnote" xml:id="a16" ref="#n16" n="16"/> sowie die Gläubigen ermahnt,
            keinerlei Gemeinschaft mit denjenigen, die die Lehre Christi verachteten – gemeint sind
            hier erneut die Katholiken – zu pflegen oder ihnen Ämter zu geben (Art. 6). Zur
            Untermauerung seiner Aussagen und zur Rechtfertigung seines Handelns zog <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> Bibelstellen heran. Inwieweit die
              <rs type="place" ref="#zuerich">Züricher</rs> Reformatoren und damit auch <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> ihn bei der Formulierung der von
            ihnen unterzeichneten Aussage unterstützt haben, lässt sich anhand der bekannten Quellen
            nicht sagen, ebensowenig kann eine Aussage über <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Rolle in dem Gelehrtengremium getroffen
            werden.</p>
          <p>Auch wenn die <rs type="place" ref="#zuerich">Züricher</rs> der Aussage <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlins</rs> durch ihre Beglaubigung eine höhere
            Glaubwürdigkeit verliehen, vermieden sie es doch, eindeutig Stellung zu seinen Gunsten
            zu beziehen. Ebenso verhielten sich die <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofener</rs>
            <quote>Neugläubigen</quote> auf der Tagsatzung am 10. März in <rs type="place" ref="#baden_aargau">Baden</rs>, wo sie berichteten, <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> wegen seiner Verstöße gegen den Landfrieden vor
            den Rat geladen, ermahnt und an den Vogt zur Bestrafung verwiesen zu haben, berichteten
            aber zugleich, dass er nicht mehr bei ihnen sei<anchor type="footnote" xml:id="a17" ref="#n17" n="17"/> – möglicherweise hatte er sich der Bestrafung durch Flucht
              entzogen.<anchor type="footnote" xml:id="a18" ref="#n18" n="18"/> Die weiteren
            Zeugenaussagen zu den Klagen des <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofener</rs> Messpriesters – also möglicherweise auch die hier edierte Aussage
              <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlins</rs> – wurden trotz der Bitte des
            Anklägers bei den Verhandlungen nicht mehr verlesen.<anchor type="footnote" xml:id="a19" ref="#n19" n="19"/> Auf der folgenden Tagsatzung am 14. April 1534 wurde schließlich
            die Einsetzung eines neuen <quote>züchtigen</quote> Messpriesters bestimmt, der nach
            altem Brauch dem Vogt zu <rs type="place" ref="#baden_aargau">Baden</rs> zu präsentieren
            sei. Hinsichtlich der reformierten Prediger wies man die <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofener</rs> lediglich an, zukünftig dafür zu sorgen, dass
            diese sich an die Bestimmungen des Zweiten <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs>
            Landfriedens hielten.<anchor type="footnote" xml:id="a20" ref="#n20" n="20"/>
                    </p>
        </div>
      </div>
    </body>
    <back>
      <div type="crit_app"/>
      <div type="footnotes">
        <note type="footnote" xml:id="n345i_300n" ref="#a345i_300n" n="1">Als Tagsatzung (auch
          Tagleistung oder Tag) wurden die monatlich stattfindenden Versammlungen der 13
          eidgenössischen Orte bezeichnet, deren legislativen und exekutiven Kompetenzen sich
          vorwiegend auf die gemeinen Herrschaften – von mehreren Orten gemeinschaftlich verwaltete
          Gebiete – erstreckten. Die Zuständigkeit der Tagsatzung für die Stadt <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> ergab sich aus ihrer Zugehörigkeit zur gemeinen
          Herrschaft Thurgau, die von den sieben alten Orten verwaltet wurde, als achter Ort war
          zudem <rs type="place" ref="#schaffhausen">Schaffhausen</rs> an der Verwaltung <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofens</rs> beteiligt (<rs type="bibl" ref="#hls"> s.v. Thurgau; Diessenhofen</rs>). Zum Verlauf der Tagsatzung am 10. Februar
          1534 siehe <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 269–277 Nr.
            136</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n2" ref="#a2" n="2">
                    <rs type="person" ref="#furtmueller_johann_valentin">Furtmüller</rs> wurde in der Folge Pfarrer in <rs type="place" ref="#altstaetten">Altstätten</rs>, wo ihn <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> 1531 im Amt ablöste. Zu <rs type="person" ref="#furtmueller_johann_valentin">Furtmüller</rs> allgemein siehe <ptr type="wdb" target="kgk_329_introduction.xml#n329i_105n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n3" ref="#a3" n="3">So waren die Messpriester, die man eigens
          dafür in die Stadt geholt hatte, bedroht, mit Schmähworten überzogen und mit Gewalt aus
          der Stadt geworfen worden; vgl. <rs type="bibl" ref="#knittel_werden_1946">,
          105f.</rs>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n4" ref="#a4" n="4">Zu den acht regierenden Orten siehe <ptr type="wdb" target="kgk_345_introduction.xml#n345i_300n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n5" ref="#a5" n="5">Vgl. die Tagsatzung vom 8. April 1532 (<rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1b, 1326 ee Nr. 704</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n6" ref="#a6" n="6">Vgl. die Tagsatzung vom 10. Mai 1532 (<rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1b, 1342 ii Nr. 713</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n7" ref="#a7" n="7">Vgl. die Tagsatzung vom 11. November 1532
            (<rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1b, 1432 p Nr.
          766</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n345i_301n" ref="#a345i_301n" n="8">
                    <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Leonard Bechlin</rs> (auch Bechel, Rivulus, Flüßlin), gest. 1567,
          Pfarrer in <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> (Thurgau), <rs type="place" ref="#gais">Gais</rs> (Appenzell), <rs type="place" ref="#woringen">Woringen</rs> (Unterallgäu), ab 1539 zunächst Helfer, 1551 Pfarrer an der
          Barfüßerkirche in <rs type="place" ref="#augsburg">Augsburg</rs>; vgl. <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 10A, 44 Nr. 327a, Anm. 1</rs>. <rs type="bibl" ref="#knittel_werden_1946">, 107</rs>, gibt hier stattdessen <rs type="person" ref="#kappeler_veit">Veit Kappeler</rs> an, der <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> jedoch bereits im Februar 1533 verlassen hatte; vgl. <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 3, 81 Nr. 198, Anm. 16</rs>; in <rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 4,
            140 Nr. 362</rs>, wird der hier genannte Prädikant mit <rs type="person" ref="#benker_heinrich">Heinrich Benker</rs> identifiziert.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n9" ref="#a9" n="9">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 272f. p Nr. 136</rs>. Der Zweite <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs> Landfrieden von 1531 zwischen den fünf Orten
          und den reformierten Städten ersetzte formell den Ersten <rs type="place" ref="#kappel">Kappeler</rs> Landfrieden von 1529. Nach der Niederlage der Reformierten beinhaltete
          dieser in Art. 2 nun in Bezug auf die Glaubensfrage das Recht von Einzelnen oder Gruppen
          auf Rückkehr zum katholischen Glauben. Vgl. <rs type="bibl" ref="#hls">, s.v.
            Diessenhofen; Landfriedensbünde</rs>; <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1b, 1567–1571 Nr. 19a (Vertrag zwischen den V
            Orten und Zürich vom 20. November 1531), hier 1568f.</rs>
                </note>
        <note type="footnote" xml:id="n10" ref="#a10" n="10">So war er u.a. mit Kot, Blut Mist und
          Steinen beworfen und bei der Spendung der Krankensalbung gestört und verspottet worden. Zu
          den Vorwürfen im Einzelnen siehe <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839">
            IV, 1c, 272f p Nr. 136</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n11" ref="#a11" n="11">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 273 Nr. 136</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n12" ref="#a12" n="12">Vgl. Schultheissen und Rat von <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> an die Pfarrer von <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>, <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs>, 20.
          Februar 1524 (<rs type="bibl" ref="#hbbw_1972"> 10A, 43–45 Nr. 327a</rs>).</note>
        <note type="footnote" xml:id="n13" ref="#a13" n="13">
                    <rs type="person" ref="#edlibach_hans">Hans Edlibach</rs>, 1532–1534 Landvogt im Thurgau; vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c 1316</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n14" ref="#a14" n="14">Zu ihnen siehe <ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_300n"/>, <ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_301n"/>, <ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_302n"/>, <ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_303n"/> und<ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_304n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n15" ref="#a15" n="15">Hierbei handelt es sich um die ersten
          sieben der insgesamt 13 vorgetragenen Beschwerdeartikel, die sich explizit gegen <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> und seine Predigertätigkeit richteten.
          Zu den restlichen Beschwerdeartikeln, welche die Übergriffe und Anfeindungen gegen den <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofener</rs> Messpfarrer zum Thema hatten,
          nahmen die Reformierten <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofens</rs> bei der
          Tagsatzung in <rs type="place" ref="#baden_aargau">Baden</rs> am 10. März 1534 Stellung;
          vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV,1c, 284 q Nr.
          142</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n16" ref="#a16" n="16">Hiermit hatte <rs type="person" ref="#bechlin_leonard">Bechlin</rs> der katholischen Taufe gleichsam ihre Gültigkeit
          abgesprochen, siehe unten <ptr type="wdb" target="kgk_345_transcript.xml#n345t_304n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n17" ref="#a17" n="17">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 284 q Nr. 142</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n18" ref="#a18" n="18">Später taucht er u.a. als Prediger in
          Augsburg auf; siehe oben <ptr type="wdb" target="kgk_345_introduction.xml#n345i_301n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n19" ref="#a19" n="19">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 284 q Nr. 142</rs>. Stattdessen wurden
          die administrativen und finanziellen Rahmenbedingungen geprüft und mit einem Eingreifen
          der acht Städte in die (Selbst)Verwaltung der Vogtei <rs type="place" ref="#diessenhofen">Diessenhofen</rs> gedroht, eine Entscheidung wurde auf die nächste Versammlung
          vertagt.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n20" ref="#a20" n="20">Vgl. <rs type="bibl" ref="#eidgenoessische_abschiede_1839"> IV, 1c, 308 o Nr. 160</rs>. Darüber hinaus wurde
          in die Stadtregierung eingegriffen, indem von der Versammlung vier Männer eingesetzt
          wurden mit der Vollmacht, den Rat zu besetzen.</note>
      </div>
    </back>
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