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        <title type="main">Oswald Myconius an Andreas Karlstadt</title>
        <title type="short">Myconius an Karlstadt</title>
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          <persName>Stefania Salvadori</persName>
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          <persName>Jennifer Bunselmeier</persName>
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          <persName>Moritz Laeger</persName>
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        <publisher>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ptr type="link" target="http://www.hab.de"/>)</publisher>
        <date type="created" when="2025"/>
        <distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
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          <p>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ref type="copyright" target="http://diglib.hab.de/?link=012">copyright information</ref>)</p>
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          <author>Andreas Karlstadt</author>
          <placeName>Basel</placeName>
          <date when="1532-04-16">1532, 16. April</date>
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      <p>Zeichen aus der Private Use Area entsprechen MUFI 3.0 (http://mufi.info)</p>
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                    <ref type="homepage" target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000216/start.htm">Kritische
            Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt</ref>
                </p>
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        <div type="history_of_the_work">
          <head level="1">Überlieferung</head>
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              <msIdentifier>
                <repository>ZB Zürich</repository>
                <idno type="signatur">Ms. F 81</idno>
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              <physDesc>
                <p>Eine Abschrift; sowie Notizen von unbekannter Hand am Rand und nach der
                  Adressangabe, die den Inhalt des Briefes in Stichworten zusammenfassen.</p>
              </physDesc>
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                <repository>ZB Zürich</repository>
                <idno type="signatur">S 31, 107</idno>
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                  <idno type="signatur">b</idno>
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              </msIdentifier>
              <physDesc>
                <p>Eine Nachschrift aus der Sammlung Johann Jakob Simlers.</p>
              </physDesc>
            </msDesc>
          </listBibl>
          <listBibl type="editions">
            <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 200 Nr. 136</rs>
          </listBibl>
          <listBibl type="literature">
            <rs type="bibl" ref="#barge_karlstadt_1905"> 2, 446f.</rs>
            <rs type="bibl" ref="#bubenheimer_consonantia_1977">, 265</rs>
          </listBibl>
        </div>
        <div type="contents">
          <head level="1">Entstehung und Inhalt</head>
          <p>Der seit Jahreswechsel ernannte neue Diakon zu St. Alban <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Oswald Myconius</rs>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a1" ref="#n1" n="1"/> schrieb aus <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> am 16. April
            1532 einen Brief an <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>. Er dankt
            ihm zunächst für die Beschaffung des Bockshornklees – vielleicht zur Heilung seiner
              Waden.<anchor type="footnote" xml:id="a2" ref="#n2" n="2"/> Danach folgen theologische
            Überlegungen über den menschlichen Geist, auch wenn er dafür nur den begrenzten Raum
            eines Briefes zur Verfügung habe. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>
            möchte dazu die Meinung <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs>
            hören. Der erste Mensch habe einen Geist erhalten, der dem Ebenbild Gottes entspricht,
            aber nach dem Sündenfall ließe sich dieser Geist mit einer verlöschten Kerze
            vergleichen, von der man nur sagen könne, dass sie gut sei, weil sie die Fähigkeit
            behalte, wieder angezündet zu werden, wenn Gott es wolle.<anchor type="footnote" xml:id="a3" ref="#n3" n="3"/> Deshalb könne der postlapsarische Mensch zwar aus
            eigener Kraft viel erforschen – wie die Philosophen aller Zeiten mit ihren Überlegungen
            zu Weisheit und Tugend bezeugen –, aber jede menschliche Erkenntnis sei nur ein
            schwacher Abglanz der göttlichen Wahrheit, der einzig wahren Wahrheit. Dass von der
            Wahrheit in der menschlichen Seele keine Spur mehr vorhanden sei, d.h. dass diese Kerze
            längst nicht mehr leuchtet, zeige sich nach <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> daran, dass der Mensch niemals nach Gott strebe, sondern immer nur nach
            seinem eigenen Nutzen. Auch in den Künsten sei das letzte Ziel nie die Heiligung des
            Namens Gottes, weshalb auch sie nichts als Finsternis seien. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> wiederholt diese Gedanken erneut anhand der
            heiligen Schrift. Denn in <rs type="biblical" cRef="Gn_6,3">1. Mose 6,3</rs> heißt es,
            dass der Geist Gottes nicht mehr im Menschen bleibe, da dieser Fleisch geworden sei und
            sich nur noch dem Irdischen zuwende. Auch <rs type="biblical" cRef="Gn_8,21">1. Mose
              8,21</rs> und <rs type="biblical" cRef="Prv_14,12">Spr 14,12</rs> bestätigen die
            völlige Verdorbenheit des postlapsarischen Menschen, dessen natürliche Vernunft nur zum
            Tod führen kann.<anchor type="footnote" xml:id="a4" ref="#n4" n="4"/> Ohne Christus
            könne man nur in der Finsternis wandeln, wie man in <rs type="biblical" cRef="Io_8,12">Joh 8,12</rs> lese.</p>
          <p>Im zweiten, deutlich kürzeren Briefteil bekennt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>, dass er sich an <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>, einen erfahrenen Schriftkenner, wendet, um
            die Meinung anderer zu erkunden. Es folgt die Bitte an <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>, ihm mitzuteilen, wenn jemand – wer damit
            gemeint ist, bleibt unklar<anchor type="footnote" xml:id="a5" ref="#n5" n="5"/> – <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius'</rs> Überlegungen widerspreche, denn er
            sei nicht in der Lage, diese Subtilitäten zu begreifen. In den letzten Zeilen nimmt <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> kurz Bezug auf die Abendmahlslehre
            und behauptet, er sei mit der <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs>
            einig, könne aber die – wahrscheinlich in <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> –
            gängige Praxis nicht ändern. <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>
            schließt mit der Bemerkung, dass er keinen Zweifel daran habe, dass alles, was <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> gegen <rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> unternehmen würde,<anchor type="footnote" xml:id="a6" ref="#n6" n="6"/> zum Lob Gottes und zum Wohle der Kirche sei, und sendet Grüße an <rs type="person" ref="#pellikan_konrad">Konrad Pellikan</rs>, <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs> und alle seine Freunde in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>.</p>
          <p>Dieser Brief zeugt von einem intensiven Austausch zwischen <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> und <rs type="place" ref="#zuerich">Zürcher</rs> Theologen
            und Gelehrten, an dem auch <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs>
            nicht nur direkt beteiligt war, sondern als von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> privilegierter Korrespondent zu agieren scheint.<anchor type="footnote" xml:id="a7" ref="#n7" n="7"/>
            <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> beschäftigte sich in jenen
            Monaten intensiv mit dem Thema der Kräfte der menschlichen Seele und erregte mit seiner
            Lehre von der völligen Verderbnis des Menschen auch den möglichen Vorwurf des <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Simon Grynaeus</rs>.<anchor type="footnote" xml:id="a8" ref="#n8" n="8"/> Er interessierte sich nicht nur für die Meinung seiner
              <rs type="place" ref="#basel">Basler</rs> Kollegen, sondern auch für die seiner alten
            Freunde in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>. Und vielleicht war es gerade der
            Austausch mit seinem ehemaligen Schüler in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>,
              <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs>,<anchor type="footnote" xml:id="a9" ref="#n9" n="9"/> der <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> veranlasst hatte, das Thema aufzugreifen. <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs> zeigte sich in seiner <term type="title">Oratio ad enarrationem Esaiae</term>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a10" ref="#n10" n="10"/> eher geneigt, auch bei den Heiden eine Gotteserkenntnis
            anzuerkennen. Er sandte ein Exemplar dieser Schrift bereits am 8. März 1532 an seinen
            alten Lehrer <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs>.<anchor type="footnote" xml:id="a11" ref="#n11" n="11"/> Letzterer äußerte sich über die <term type="term">Oratio</term> in einem heute verschollenen Brief, <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs> wiederum bekräftigte seine Auffassung in
            seiner Antwort am darauffolgenden 29. April. Obwohl <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs> seinen Brief mit Dank und Respekt gegenüber
            dem alten Lehrmeister beginnt, zögert er nicht, seine Ansicht zu bekräftigen. Gegen <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius'</rs> Kritik, den Heiden sei keine
            Gotteserkenntnis gewiss zuzuerkennen, wiederholt <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs>, dass diese Erkenntnis eine Gabe des Vaters
            an alle Menschen sei und untermauert seine These noch weiter. Trotz des höflichen Tons
            bleibt die Meinungsverschiedenheit bestehen.<anchor type="footnote" xml:id="a12" ref="#n12" n="12"/>
            <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Antwort an <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> zu dem hier edierten Brief liegt nicht vor; ob
            zwischen den beiden ähnliche grundlegende Meinungsverschiedenheit wie bei <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs> bestand, bleibt also offen. In
            seinen Thesen von 1535 formulierte <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> jedoch seine Anthropologie von dem Begriff der <term type="term">imago
              Dei</term> ausgehend eindeutig positiv aus.<anchor type="footnote" xml:id="a13" ref="#n13" n="13"/>
                    </p>
          <p>In demselben Brief vom 29. April 1532 gesteht <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs>, dass er seine hebräische Grammatik nur
            deshalb herausgeben wolle, weil <rs type="person" ref="#pellikan_konrad">Konrad
              Pellikan</rs>, <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> und andere
            ihn dazu gedrängt hätten.<anchor type="footnote" xml:id="a14" ref="#n14" n="14"/>
            <rs type="person" ref="#pellikan_konrad">Pellikan</rs> hatte in einem Brief an <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> vom 28. März Auskünfte über diese
            Grammatik gegeben und damit auf die Anfrage des <rs type="place" ref="#basel">Baslers</rs> über die beste Methode zum Erlernen des Hebräischen reagiert.<anchor type="footnote" xml:id="a15" ref="#n15" n="15"/> Der humanistisch ausgebildete <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> hatte im Gegensatz zu seinen
            Kollegen und ehemaligen Schülern in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs> nie ein
            Studium der Theologie absolviert. Der Austausch mit ihnen diente ihm daher auch dazu,
            seine theologische Bildung zu vervollständigen und zu bestätigen. Gerade in diesem Punkt
            und in der Frage, ob ein akademischer Grad notwendig sei, um Theologie zu lehren, sollte
            er einige Jahre später in eine offene Auseinandersetzung mit <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> geraten.<anchor type="footnote" xml:id="a16" ref="#n16" n="16"/>
                    </p>
        </div>
      </div>
    </body>
    <back>
      <div type="crit_app"/>
      <div type="footnotes">
        <note type="footnote" xml:id="n1" ref="#a1" n="1">Siehe zur Biographie von <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> und seiner Ankunft in <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> Anfang 1532 die Einleitung zu <ptr type="wdb" target="kgk_332_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n2" ref="#a2" n="2">Vgl. <ptr type="wdb" target="kgk_335_transcript.xml#_335t_102"/>. Noch am 24. Oktober 1532 berichtete <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> in einem Brief an <rs type="person" ref="#vadian_joachim">Vadian</rs> von gesundheitlichen Problemen mit den Füßen; vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 241 Nr. 154</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n3" ref="#a3" n="3">
                    <ptr type="wdb" target="kgk_335_transcript.xml#_335t_102"/>. </note>
        <note type="footnote" xml:id="n4" ref="#a4" n="4">Vgl. <ptr type="wdb" target="kgk_333_transcript.xml#_333t_103"/>. </note>
        <note type="footnote" xml:id="n5" ref="#a5" n="5">
                    <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 200 Nr. 136</rs> vermutet, dass es sich um <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs> handeln könnte. Siehe
            <ptr type="wdb" target="kgk_333_transcript.xml#n333t_105n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n6" ref="#a6" n="6">Zu der in jenen Monaten von <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> entworfenen Schrift gegen <rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> siehe <ptr type="wdb" target="kgk_335_introduction.xml"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n7" ref="#a7" n="7">Darauf deutet zum Beispiel die Tatsache
          hin, dass <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs>
          <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> oft auffordert, ihm Nachrichten
          über <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> zu schicken, oder umgekehrt
          verspricht, <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> Schriften und
          Informationen über <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> zukommen zu
          lassen. Vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 208 Nr. 146</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n8" ref="#a8" n="8">Vgl. hierzu den Brief an <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Simon Grynaeus</rs>, der nach dem 13. Februar 1532 datiert ist,
          aber aufgrund der thematischen Nähe auch zeitlich nach dem in dieser Einheit edierten
          Brief einzuordnen sein könnte, in <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 197
            mit Anm. 29 Nr. 132</rs>. Zum Humanisten <rs type="person" ref="#grynaeus_simon">Simon
            Grynaeus</rs> (1493–1541) siehe <rs type="bibl" ref="#hls">, s.v. Grynaeus,
          Simon</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n9" ref="#a9" n="9">Vgl. <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 17</rs>: <quote>Unter ihnen [= <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius'</rs> Schülern in <rs type="place" ref="#zuerich">Zürich</rs>] waren ausser <rs type="person" ref="#platter_thomas">Platter</rs> noch
            weitere zukünftige Gelehrte, vor allem der Philologe und Theologe <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs> (Buchmann) aus <rs type="place" ref="#bischofszell">Bischofszell</rs>, der als Kostgänger und Provisor bei <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> wohnte <gap/>.</quote> Zu <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor Bibliander</rs> siehe auch <ptr type="wdb" target="kgk_333_transcript.xml#n333t_104n"/>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n10" ref="#a10" n="10">
                    <rs type="bibl" ref="#vd16"> B
            5328</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n11" ref="#a11" n="11">
                    <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 198 Nr. 133</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n12" ref="#a12" n="12">Vgl. das Regest in <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 201, Nr. 137</rs>. Dort sind ähnliche Argumente und
          Beispiele wie in dem hier edierten Brief angeführt.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n13" ref="#a13" n="13">Vgl. Th. 60f. in <ptr type="wdb" target="kgk_365_introduction.xml"/>. Siehe auch <rs type="bibl" ref="#bubenheimer_consonantia_1977">, 265</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n14" ref="#a14" n="14">
                    <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 201 Nr. 137</rs>. <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Biblianders</rs> hebräische Grammatik erschien, nicht zuletzt
          wegen des Fehlens des notwendigen typographischen Materials bei <rs type="person" ref="#froschauer_christoph">Froschauer</rs>, erst 1535 (<rs type="bibl" ref="#vd16"> B
            5324</rs>). Siehe dazu auch <rs type="bibl" ref="#moser_bibliander_2009">, 2–4;
            42–44</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n15" ref="#a15" n="15">Vgl. das Regest in <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">, 199 Nr. 135</rs>: <quote>Auf M's Frage antwortet er
            ohne vorheriges Nachdenken, dass durch den Vergleich der lateinischen und griechischen
            Übersetzungen leicht Hebräisch gelernt werden kann, wenn man sich zuvor einige Regeln
            aneignet. Die Grammatik von <rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Theodor
              [Bibliander]</rs> gefiel ihm vor fünf Jahren so gut wie noch keine andere. Vor zwei
            Tagen schrieb er an <rs type="person" ref="#froschauer_christoph">Christoph
              [Froschauer]</rs> nach <rs type="place" ref="#basel">Basel</rs> [–], er solle
            hebräische Lettern besorgen, um sie zu drucken, und er will nicht ruhen, bis er [<rs type="person" ref="#bibliander_theodor">Bibliander</rs>] zu ihrer Veröffentlichung
            bewegen kann <gap/>.</quote> Siehe auch den Brief <rs type="person" ref="#pellikan_konrad">Pellikans</rs> an <rs type="person" ref="#myconius_oswald">Myconius</rs> vom 1. Juni 1532 in <rs type="bibl" ref="#myconius_briefwechsel_2017">,
            205f. Nr. 143</rs>.</note>
        <note type="footnote" xml:id="n16" ref="#a16" n="16">Vgl. <ptr type="wdb" target="kgk_364_introduction.xml"/>, <ptr type="wdb" target="kgk_379_introduction.xml"/>
          und <ptr type="wdb" target="kgk_383_introduction.xml"/>.</note>
      </div>
    </back>
  </text>
</TEI>