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				<title type="main">Zirkulardisputation über lex factorum und lex fidei</title>
				<title type="short">7 Conclusiones</title>
				<title type="quote_title">7 Conclusiones</title>
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					<persName>Ulrich Bubenheimer</persName>
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				<publisher>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel<ptr type="link" target="http://www.hab.de"/>
                </publisher>
				<date when="2017" type="created"/>
				<distributor>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel</distributor>
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					<p>Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (<ref type="copyright" target="http://diglib.hab.de/?link=012">copyright information</ref>)</p>
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				<bibl>
					<author>Andreas Karlstadt</author>
					<placeName>Wittenberg</placeName>
					<date when="1519-03" cert="low">
                        <unclear>1519, zwischen Januar und
							März</unclear>
                    </date>
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			<p>Zeichen aus der Private Use Area entsprechen MUFI 3.0 (http://mufi.info)</p>
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				<p>
					<ref type="homepage" target="http://diglib.hab.de/edoc/ed000216/start.htm">Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von
						Karlstadt</ref>
				</p>
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	<text>
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			<div type="introduction">
				<div type="history_of_the_work">
					<head level="1">Überlieferung</head>
					<listBibl type="sigla">
						<msDesc xml:id="sigle_a">
							<msIdentifier>
								<repository>SB-PK Berlin</repository>
								<idno type="signatur">Ms. theol. lat. oct. 91</idno>
								<altIdentifier type="siglum">
									<idno type="siglum">a</idno>
								</altIdentifier>
							</msIdentifier>
							<msContents>
								<msItem>
									<locus>fol. 76<hi rend="super">v</hi>–77<hi rend="super">r</hi>
                                    </locus>
									<textLang mainLang="lat"/>
								</msItem>
							</msContents>
							<physDesc>

								<p>zeitgenössische Abschrift unbekannter Hand.</p>


								<p xml:id="pd1e110">
									<anchor type="wdb" xml:id="kgk_113_start_p139" corresp="kgk_113_end_p141"/> Die Thesenreihe ist in der
									handschriftlichen Thesensammlung aus dem Besitz des <rs type="place" ref="#breslau">Breslauer</rs> Reformators <rs type="person" ref="#hess_johannes">Johannes Hess</rs>
                                    <anchor type="footnote" xml:id="a1" ref="#n1" n="1"/>
										überliefert.<anchor type="footnote" xml:id="a2" ref="#n2" n="2"/>
									<rs type="person" ref="#hess_johannes">Hess</rs> hat die
									Hauptbegriffe <term type="term">lex factorum</term> (These 1)
									und <term type="term">lex fidei</term> (These 6) unterstrichen
									und diese Begriffe am unteren Rand von fol. 76<hi rend="super">v</hi> in einem Schema herausgehoben. Die Thesenreihe
									befindet sich im dritten Teil der Thesensammlung, in der der
									Schreiber elf Thesenreihen für Zirkulardisputationen
									zusammengestellt hat<anchor type="footnote" xml:id="a3" ref="#n3" n="3"/>. In diesem Teil gehen der vorliegenden
									Thesenreihe zunächst acht Thesenreihen für Zirkulardisputationen
									voraus (von <rs type="person" ref="#jonas_justus">Justus
										Jonas</rs> 1, <rs type="person" ref="#dölsch_johannes">Johann Dölsch</rs> 4, <rs type="person" ref="#briesmann_johann">Johann Briesmann</rs> 3), gefolgt an
									neunter Stelle von sieben Thesen <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> über den Zölibat
									(20./21. Juni 1521)<anchor type="footnote" xml:id="a4" ref="#n4" n="4"/>. Ein Verfassername fehlt sowohl bei den
									Zölibatsthesen als auch bei der folgenden zehnten Thesenreihe,
									die hier <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> zugewiesen und ediert wird. Sie trägt
									lediglich die Überschrift: <quote>Alia Posicio
										Circularis</quote>. Auf sie folgt abschließend noch eine
									weitere Thesenreihe des <rs type="person" ref="#jonas_justus">Justus Jonas</rs>. </p>

							</physDesc>
						</msDesc>
					</listBibl>
					<listBibl type="editions">
						<rs type="bibl" ref="#kolde_disputationsthesen_1890">, 471, Nr. XXII</rs>
					</listBibl>
				</div>
				<div type="contents">
					<head level="1">Inhalt und Entstehung</head>
					<p xml:id="pd1e207">Die aus dem Römerbrief (<rs type="biblical" cRef="Rm_9,27">Röm 9,27</rs>) stammenden Hauptbegriffe dieser Thesenreihe, <term type="term">lex factorum</term> (<quote>Gesetz der Taten</quote>) und
							<term type="term">lex fidei</term> (<quote>Gesetz des Glaubens</quote>)
						hat der Verfasser dieser Thesenreihe über die Augustinschrift <term type="title">De spiritu et littera</term> aufgegriffen<anchor type="footnote" xml:id="a5" ref="#n5" n="5"/>. <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> ging in seinem gedruckten
						Kommentar zu dieser Schrift in c. 10 und am Anfang von c. 11 auf die von <rs type="person" ref="#augustinus">Augustin</rs> diskutierte Bedeutung
						jener paulinischen Begriffe ausführlich ein<anchor type="footnote" xml:id="a6" ref="#n6" n="6"/>. Ferner hat er am Schluss seines <term type="title">Augustinkommentars</term>, dessen Druckfassung mit Kapitel
						12 endet, im Kontext eines Vorblicks auf die von ihm geplante Fortsetzung
						des Kommentars mitgeteilt, dass er im <quote>zweiten Teil</quote> der
						Augustinschrift, nämlich zu den Kapiteln 13–17<anchor type="footnote" xml:id="a7" ref="#n7" n="7"/>, die der Unterscheidung von <term type="term">lex factorum</term> und <term type="term">lex fidei</term>
						gewidmet sind, auf das Thema zurückkommen werde<anchor type="footnote" xml:id="a8" ref="#n8" n="8"/>. In der vorliegenden Thesenreihe finden
						sich inhaltliche Bezüge sowohl zu den genannten Augustintexten als auch zu
						Karlstadts darauf bezogenem Kommentar. In diesem Licht liegt es nahe, <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> als Verfasser des
						anonym als Thesenreihe für eine Wittenberger Zirkulardisputation
						überlieferten Textes zu betrachten. Ergänzend kann darauf aufmerksam gemacht
						werden, dass vorliegende Thesenreihe in der handschriftlichen Überlieferung
						auf <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> sieben Thesen
							<term type="title">De coelibatu presbyterorum</term> folgt. Der
						Ersteditor des vorliegenden Textes, Theodor Kolde, hat ohne Anführung von
						Argumenten die Frage aufgeworfen, ob <rs type="person" ref="#dölsch_johannes">Johannes Dölsch</rs> der Verfasser der Thesen
						sein könnte<anchor type="footnote" xml:id="a9" ref="#n9" n="9"/>. Dichte
						inhaltliche Bezüge der Thesen zu den erhaltenen Texten <rs type="person" ref="#dölsch_johannes">Dölschs</rs> ließen sich jedoch nicht nachweisen.
						Näher läge es, als möglichen Verfasser auch <rs type="person" ref="#luther_martin">Martin Luther</rs> in Erwägung zu ziehen, da er
						sich ebenfalls intensiv mit <rs type="person" ref="#augustinus">Augustins</rs>
						<term type="title">De spiritu et littera</term> befasst hatte. Doch ist die
						Thesenreihe in keiner der ab 1530 erschienenen Sammelausgaben von <rs type="person" ref="#luther_martin">Luthers</rs> Thesenreihen<anchor type="footnote" xml:id="a10" ref="#n10" n="10"/>, an deren Herausgabe
							<rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> beteiligt war,
						enthalten. Zudem existiert von Luther eine andere Thesenreihe aus dem Jahr
						1519, in der die Unterscheidung von <term type="term">lex factorum</term>
						und <term type="term">lex fidei</term> thematisiert wird<anchor type="footnote" xml:id="a11" ref="#n11" n="11"/>.</p>
					<p xml:id="pd1e326">
                        <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs>
						Vorlesung über c. 10 und 11 von <term type="term">De spiritu et
							littera</term> dürfte zwischen Januar und März 1519 stattgefunden haben.
						Die Zirkulardisputation über <term type="term">lex factorum</term> und <term type="term">lex fidei</term> wird der Einübung dieses Stoffes in
						Verbindung mit <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs>
						Vorlesung gedient haben. Die Konzeption von <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Einblattdrucken <term type="term">Currus</term> bzw. <term type="term">Wagen</term> ist von
							<term type="term">De spiritu et littera</term> c. 10 angeregt worden.
						Hypothetisch wird daher vorgeschlagen, vorliegende Thesenreihe, die
						ebenfalls von c. 10 jener Augustinschrift inspiriert ist, chronologisch
						hinter die Einblattdrucke einzuordnen.</p>
					<p xml:id="pd1e356">In der vorliegenden Thesenreihe, in der das Verhältnis des
						Gesetzes der Werke zum Gesetz des Glaubens bestimmt wird, reflektierte <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> die Position
						weiter, die er in den <term type="title">151 Conclusiones</term> vom
						26. April 1517 zur Diskussion gestellt hatte<anchor type="footnote" xml:id="a12" ref="#n12" n="12"/>. Die Thesenreihe für die
						Zirkulardisputation eröffnete er mit der allgemeinen Feststellung, dass das
						Gesetz der Werke keineswegs nur im Judentum Geltung habe (Th. 1). In den
							<term type="title">151 Conclusiones</term> hatte er ausgeführt:
							<quote>Das alte Gesetz enthielt solche Gebote der Gerechtigkeit, deren
							Einhaltung uns auch jetzt geboten ist.</quote> (Th. 108<anchor type="footnote" xml:id="a13" ref="#n13" n="13"/>). Dazu hatte <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> die Gebote des
						Dekalogs mit ausdrücklicher Ausnahme des Sabbatgebots genannt (Th.
							101<anchor type="footnote" xml:id="a14" ref="#n14" n="14"/>). Für die
						Christen gelte allerdings auch das Gesetz des Neuen Testaments, wofür <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> das höchste Gebot
						der Gottes- und Nächstenliebe nach <rs type="biblical" cRef="Mt_22,37-39">Mt
							22,37–39</rs> angeführt hatte (Th. 102<anchor type="footnote" xml:id="a15" ref="#n15" n="15"/>). Diese Sicht gipfelte 1517 in dem
						Satz: <quote>Das geschriebene Gesetz des Evangeliums ist alt</quote> (Th.
							109<anchor type="footnote" xml:id="a16" ref="#n16" n="16"/>). Damit ist
						nach <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> das Gesetz
						Gottes, soweit es im biblischen Kanon enthalten ist, für die Christen
						verbindlich unabhängig davon, ob es im Alten oder im Neuen Testament
						überliefert ist. Dem Buchstaben nach sind Gottes Gebote unerfüllbar, nur mit
						dem Geschenk des Heiligen Geistes können sie erfüllt werden (<term type="title">151 Conclusiones</term>, Th. 105f. mit 141f.<anchor type="footnote" xml:id="a17" ref="#n17" n="17"/>). Deshalb kann <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> sagen: Das
							<quote>Gesetz des Glaubens ist die Mutter der guten Werke und
							Taten</quote> (Zirkulardisputation Th. 7), und insofern könne man das
							<quote>Gesetz des Glaubens</quote> auch als <quote>geistliches Gesetz
							der Taten</quote> bezeichnen (Th. 6).</p>
					<p xml:id="pd1e422">Beide Thesenreihen <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs>, die <term type="title">151
							Conclusiones</term>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a18" ref="#n18" n="18"/> wie die vorliegende Zirkulardisputation, zeigen, wie er die
						Beziehung zwischen Buchstabe und Geist, Gesetz und Evangelium, Werke und
						Glaube systematisch reflektiert hat. Dass er mit diesen Bemühungen Glied der
						Diskussionsgemeinschaft an der <rs type="place" ref="#wittenberg_universitaet">Universität Wittenberg</rs> war, zeigt
						der Vergleich mit einer bislang nicht im Horizont der internen Wittenberger
						Diskussionen interpretierten Thesenreihe <rs type="person" ref="#luther_martin">Luthers</rs>, die ins Jahr 1519 datiert ist<anchor type="footnote" xml:id="a19" ref="#n19" n="19"/> und in der ebenfalls
						die paulinische Unterscheidung von <term type="term">lex factorum</term> und
							<term type="term">lex fidei</term> erörtert wird<anchor type="footnote" xml:id="a20" ref="#n20" n="20"/>. Im Ergebnis ist <rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> mit <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> einig: <quote>Denn was durch das
							Gesetz der Taten unmöglich war, wurde möglich gemacht im Gesetz des
							Glaubens.</quote>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a21" ref="#n21" n="21"/> Doch gibt es einen Unterschied in der Argumentation der beiden: <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> hatte in den <term type="title">151 Conclusiones</term> die Unterscheidung von <term type="term">lex factorum</term> und <term type="term">lex fidei</term>
						in einem Paradox zugespitzt:<seg type="citation">
                            <quote>Deus non precipit
								homini impossibilia. Lex dei imperat multa impossibilia
								homini.</quote>
                            <anchor type="footnote" xml:id="a22" ref="#n22" n="22"/>
                        </seg>
                    </p>
					<p xml:id="pd1e517">
                        <rs type="person" ref="#luther_martin">Luther</rs> wollte
						diese dialektische Argumentation zwar vermeiden: <quote>Non ideo sequitur,
							Deum impossibilia mandasse.</quote>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a23" ref="#n23" n="23"/>, räumte jedoch mit seiner Schlussthese die
						Schwierigkeit ein, die die erörterte Thematik bereitete: <quote>Christus
							also sei der Ruhm, uns die Verwirrung.</quote>
                        <anchor type="footnote" xml:id="a24" ref="#n24" n="24"/>
						<anchor type="wdb" xml:id="kgk_113_end_p141" corresp="kgk_113_start_p139"/>
					</p>
				</div>
			</div>
		</body>
		<back>
			<div type="footnotes">
				<note type="footnote" n="1" ref="#a1" xml:id="n1">Siehe KGK I.2, Nr. 58, S. 485,
					Anm. 1.<!-- TODO Verweis Phase I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="2" ref="#a2" xml:id="n2">Siehe die
					Handschriftenbeschreibung in KGK I.2, Nr. 58, S.
					485–487.<!-- TODO Phase I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="3" ref="#a3" xml:id="n3">Fol. 72<hi rend="super">v</hi>–77<hi rend="super">r</hi>.</note>
				<note type="footnote" n="4" ref="#a4" xml:id="n4">Die Disputation über diese
					Thesenreihe war zwar für Freitag, 21. Juni 1521 angekündigt (s. die
					zeitgenössische handschriftliche Überlieferung aus dem Besitz des
					Augustinereremiten <rs type="person" ref="#mantel_johannes">Johannes Mantel</rs>
					(um 1470–1530) in der Kirchlichen Zentralbibl. Stuttgart, Bestand Alte
					Pfarramtsbibl. Weinsberg: A 4901 85, Druck (2), letzte Seite: <quote>Andreas
						Bodensteyn Carolosta<ex>dius</ex> presidebit 11 Kal<ex>endas</ex> Iulii
						1521</quote>. Freundlicher Hinweis auf die Handschrift von Prof. Dr. Martin
					Brecht, Münster). Die Disputation wurde jedoch nach <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadts</rs> Aussage bereits am Donnerstag,
					20. Juni durchgeführt, also einen Tag vorgezogen: <rs type="bibl" ref="#karlstadt_super_coelibatu_1521">, fol. a3<hi rend="super">v</hi>
                    </rs>:
						<quote>
                        <gap/> conclusiones aliquot super coelibatu postridie Gervasii hic
						expensas disputando, communio <gap/>
                    </quote>. Näheres siehe in der
					Einleitung zur Edition dieser Thesenreihe in KGK IV.</note>
				<note type="footnote" n="5" ref="#a5" xml:id="n5">
                    <seg type="classical">Aug. spir.
						et litt.</seg> 10, 16–17 (<rs type="bibl" ref="#csel"> 60,
					169,14–170,6</rs>).</note>
				<note type="footnote" n="6" ref="#a6" xml:id="n6">KGK I.2, Nr. 64, S. 676, Z. 17–S.
					682, Z. 29.<!-- TODO Verw. Ph. I --> In der Einführung zu c. 11 fasst <rs type="person" ref="#karlstadt_andreas">Karlstadt</rs> die zu c. 10
					ausgeführten Erkenntnisse zusammen.</note>
				<note type="footnote" n="7" ref="#a7" xml:id="n7">
                    <seg type="classical">Aug. spir.
						et litt.</seg> 10, 13–17 (<rs type="bibl" ref="#csel"> 60,
					173–184</rs>).</note>
				<note type="footnote" n="8" ref="#a8" xml:id="n8">KGK I.2, Nr. 64, S. 722, Z.
					10–15.</note>
				<note type="footnote" n="9" ref="#a9" xml:id="n9">
                    <rs type="bibl" ref="#kolde_disputationsthesen_1890">, 471, Nr. XXII</rs> erweiterte die
					Überschrift der Thesenreihe folgendermaßen: <quote>Alia Positio Circularis (Jo.
						Doelsch?).</quote>
                </note>
				<note type="footnote" n="10" ref="#a10" xml:id="n10">
					<rs type="bibl" ref="#benzing_lutherbibliographie_1989">, Nr. 60f. und 63f.</rs>
				</note>
				<note type="footnote" n="11" ref="#a11" xml:id="n11">
                    <rs type="bibl" ref="#wa">
						6</rs>, 23f.</note>
				<note type="footnote" n="12" ref="#a12" xml:id="n12">Thesen 101–109 und 141f.; KGK
					I.1, Nr. 58, S. 507, Z. 4–19 und S. 510, Z. 13f.<!-- TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="13" ref="#a13" xml:id="n13">KGK I.1, Nr. 58, S. 507, Z.
					17f.<!-- TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="14" ref="#a14" xml:id="n14">KGK I.1, Nr. 58, S. 507, Z.
					4.<!--  TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="15" ref="#a15" xml:id="n15">KGK I.1, Nr. 58, S. 507, Z.
					7f.<!-- TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="16" ref="#a16" xml:id="n16">KGK I.1, Nr. 58, S. 507, Z.
					19.</note>
				<note type="footnote" n="17" ref="#a17" xml:id="n17">KGK I.1, Nr. 58, S. 507, Z.
					12–14 und S. 510, Z. 13f.<!-- TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="18" ref="#a18" xml:id="n18">Zum Gesetzesverständnis in
					diesen Thesen vgl. KGK I.1, Nr. 58, S. 498.<!-- TODO Verw. Ph. I -->
                </note>
				<note type="footnote" n="19" ref="#a19" xml:id="n19">
                    <rs type="bibl" ref="#wa">
						6</rs>, 23f. mit der späteren Überschrift <quote>Disputatio de lege et
						fide</quote>. Von <rs type="bibl" ref="#brecht_luther_1981"> 2</rs>, 282,
					werden die Thesen chronologisch mit <rs type="person" ref="#luther_martin">Luthers</rs> Galaterkommentar in Verbindung gebracht; <rs type="bibl" ref="#kruse_universitaetstheologie_2002"/>, 244 bringt die Thesenreihe im
					Rahmen einer Aufzählung von fünf Thesenreihen <rs type="person" ref="#luther_martin">Luthers</rs> ohne Bezugnahme auf Texte anderer Glieder
					der von Kruse postulierten Wittenberger Diskussionsgemeinschaft.</note>
				<note type="footnote" n="20" ref="#a20" xml:id="n20">Th. 3–12 (<rs type="bibl" ref="#wa"> 6</rs>, 24,6–16).</note>
				<note type="footnote" n="21" ref="#a21" xml:id="n21">
                    <quote>11. Nam quod erat
						impossibile per legem factorum, possibile factum est lege Fidei.</quote>
						(<rs type="bibl" ref="#wa"> 6</rs>, 24,14f.).</note>
				<note type="footnote" n="22" ref="#a22" xml:id="n22">
                    <term type="term">151
						Conclusiones</term>, Th. 141f. (KGK I.1, Nr. 58, S. 510, Z.
					13f.<!-- TODO Verw. Ph. I -->). Hinter dieser Argumentation steht <seg type="classical">Aug. grat. et lib. arb.</seg> 16,32: <quote>Magnum aliquod
						Pelagiani se scire putant, quando dicunt, <quote>Non juberet Deus, quod
							sciret non posse ab homine fieri.</quote> quis hoc nesciat? Sed ideo
						jubet aliqua quae non possumus, ut noverimus quid ab illo petere debeamus.
						Ipsa est enim fides, quae orando impetrat quod lex imperat.</quote> (<rs type="bibl" ref="#migne_pl"> 44, 900</rs>).</note>
				<note type="footnote" n="23" ref="#a23" xml:id="n23">
                    <term type="title">Disputatio
						de lege et fide</term>, These 10 (<rs type="bibl" ref="#wa"> 6</rs>,
					24,13).</note>
				<note type="footnote" n="24" ref="#a24" xml:id="n24">
                    <quote>16. Christus igitur sit
						gloria, nobis confusio.</quote> (<rs type="bibl" ref="#wa"> 6</rs>,
					24,21).</note>
			</div>
		</back>
	</text>
</TEI>